Click here to check if anything new just came in.
January 28 2012
Not sure how many people know this but Miyazaki once wanted to do an anime adaptation of Pippi Longstocking in the 70s
(also the protagonist of Panda go panda was probably based on her design)
MIYAZAKI IS AMAZING
(via dimmitutto)
January 27 2012
Anonymous demonstriert im polnischen Parlament gegen ACTA
Anonymous ist jetzt auch im polnischen Parlament angekommen. Die Fraktion der linksliberalen Partei Ruch Palikota, drittstärkste Kraft bei den vergangenen Wahlen, demonstrierte heute mit Masken gegen die Unterschrift Polens unter das ACTA-Abkommen.
Heute ist dann auch der französische Sozialist Kader Arif, Berichterstatter im federführenden Handelsausschuss des Europaparlaments, aus Protest von seinem Amt zurückgetreten. Er kritisierte fehlende Transparenz, keine Einbindung der Zivilgesellschaft, keine Erklärung der Regierungen vor Unterschrift und die Konservativen im EU-Parlament würden mit Verfahrenstricks eine öffentliche Debatte verhindern wollen. La Quadrature du Net hat eine englischsprachige Übersetzung seiner französichen Erklärung:
”I want to denounce in the strongest possible manner the entire process that led to the signature of this agreement: no inclusion of civil society organisations, a lack of transparency from the start of the negotiations, repeated postponing of the signature of the text without an explanation being ever given, exclusion of the EU Parliament’s demands that were expressed on several occasions in our assembly. As rapporteur of this text, I have faced never-before-seen manoeuvres from the right wing of this Parliament to impose a rushed calendar before public opinion could be alerted, thus depriving the Parliament of its right to expression and of the tools at its disposal to convey citizens’ legitimate demands. Everyone knows the ACTA agreement is problematic, whether it is its impact on civil liberties, the way it makes Internet access providers liable, its consequences on generic drugs manufacturing, or how little protection it gives to our geographical indications. This agreement might have major consequences on citizens’ lives, and still, everything is being done to prevent the European Parliament from having its say in this matter. That is why today, as I release this report for which I was in charge, I want to send a strong signal and alert the public opinion about this unacceptable situation. I will not take part in this mascarade.”
Ansonsten verkündet gerade die EU-Kommission, dass alles prima sei, ACTA ganz toll und alle Bedenken dagegen natürlich falsch. Der FFII hat sich die Mühe gemacht und die Argumente Punkt für Punkt auseinandergenommen: EU Commission propaganda on ACTA.
Die spannende Frage bleibt: Wann hören wir kritisches zu ACTA von unseren konservativen Netzpolitik-Bundestagsabgeordneten?
Übrigens dauert die ACTA-Debatte im europäischen Parlament noch mindestens bis Juni oder September (Je nach Zeitverlauf). Meine Sorge ist etwas, dass das nächste Woche niemanden mehr interessieren wird. Wir bleiben aber dran.
DDos-Attacken auf das EU-Parlament wegen #ACTA
In Folge der Unterzeichnung des ACTA-Abkommens durch die EU und 22 Mitgliedsstaaten ist es heute wohl zu lose koordinierte DDos-Attacken gegen EU-Institutionen und das EU-Parlament gekommen. Uns wurde eine Mail der IT-Abteilung aus dem EU-Parlament weitergeleitet, die wohl an alle EU-Abgeordnetenbüros ging.
Der Zugang zum Internet und zur Europarl Webseite war heute morgen gestört. Nach unseren Informationen waren externe Attacken, durchgeführt von der “Anonymous Hacker” Gruppe, im Zusammenhang mit der Schließung der “Megaupload” Seite und der heutigen Unterzeichnung des ACTA Vertrags in Brüssel (Anti-Counterfeiting Trade Agreement), die Ursache. Internationale Organisationen, darunter andere Europäische Institutionen waren Ziel dieser Attacken. Wir haben Maßnahmen eingeleitet, die die Auswirkungen dieser Attacken reduziert haben und die zuständigen technischen Teams überwachen derzeit die Situation. Wir werden Sie darüber informieren, sollte sich die Situation ändern. Wir tun alles nötige, um die Unannehmilchkeiten zu begrenzen und wir danken Ihnen im Voraus für Ihr Verständnis.
Einerseits kann ich die Wut über die Unterzeichnung und den ganzen intransparenten ACTA-Prozess nachvollziehen, andererseits sind DDos-Attacken gegen das EU-Parlament mehr als kontraproduktiv, während zahlreiche ACTA-Gegner versuchen, dort Mehrheiten gegen das Abkommen zu organisieren. Zumal das EU-Parlament im Moment gar nicht zugestimmt hat, das passiert je nach Interpretation und Diskussionslänge wahlweise im Juni oder September. Man sollte auch bedenken: Das EU-Parlament ist unsere letzte Chance, die Auswirkungen des ACTA-Abkommens noch zu verhindern. Abgeordnete anrufen und anschreiben bietet effektivere und nachhaltigere DDos-Möglichkeiten, wenn man schon bei dem Aktions-Mittel bleiben will. Ansonsten kann man immer noch auf die Straße gehen, wie es tausende in Polen machen, aber niemand in Deutschland.
“— Ein Netzwerk alter Bekannter « dokumentationsarchivNun geraten die Behörden in Bedrängnis: Der Nationalsozialistische Untergrund hatte Verbindungen zum streng observierten Netzwerk Blood & Honour. Gleich zwei Untersuchungsausschüsse zu den Morden der Neonazizelle NSU sind am Donnerstag eingerichtet worden. Sowohl der Bundestag als auch der Thüringer Landtag wollen Versäumnisse der Sicherheitsbehörden aufklären – und die werden von Woche zu Woche offenkundiger. Neue Brisanz ergibt sich aus der Razzia in Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg vom Mittwoch bei weiteren mutmaßlichen Helfern der rechtsextremen Terrorgruppe. Nach taz-Informationen wurden mehrere Wohnungen ehemaliger Mitglieder von Blood & Honour (B&H) durchsucht – ein militantes, internationales Neonazi-Netzwerk, dessen deutscher Ableger im Jahr 2000 verboten wurde. (…) Einer der ehemaligen B&H-Männer, dessen Wohnung nun durchsucht wurde, ist Jan W. Die Bundesanwaltschaft führt ihn als einen von inzwischen elf Beschuldigten, die im Verdacht stehen, das Terrortrio unterstützt zu haben. Er ist ein alter Bekannter, war Leiter der B&H-Sektion Sachsen und half im Jahr 2000 beim Herstellen und Verteilen einer CD der Neonazi-Band Landser. Wegen Verbreitens verfassungswidriger Propaganda wurde er später zu 20 Monaten auf Bewährung verurteilt. Schon 1998 will der Brandenburger Verfassungsschutz erfahren haben, dass der B&H-Sektionsleiter Jan W. „den Auftrag“ bekommen habe, das untergetauchte Neonazitrio „mit Waffen zu versorgen“. Die Sektion würde „dafür Gelder aus Konzerten und CD-Verkäufen“ bereitstellen. So steht es in einem als geheim eingestuften Gutachten des Bundesamts für Verfassungsschutz, das der taz vorliegt. Und nicht nur das: Die Brandenburger Quelle soll damals auch von geplanten Überfällen berichtet haben – ein Jahr später raubte der NSU zum ersten Mal eine Bank aus.
via taz: Ein Netzwerk alter Bekannter
”
CCC: „Wissenschaftliches Gutachten belegt: keine ‚Schutzlücke‘ ohne Vorratsdatenspeicherung“
„Dem Chaos Computer Club (CCC) wurde ein wissenschaftliches Gutachten der kriminologischen Abteilung des Max-Planck-Instituts (MPI) für ausländisches und internationales Strafrecht zugespielt, das sich detailliert mit der Frage der angeblichen "Schutzlücke" durch den Wegfall der Vorratsdatenspeicherung nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 2. März 2010 beschäftigt. Die Studie kommt zum eindeutigen Ergebnis, daß eine solche immer wieder behauptete Lücke nicht besteht. Die angebliche Notwendigkeit der Speicherung von 300 bis 500 Millionen Datensätzen pro Tag kann laut der Untersuchung nicht durch kriminologische Statistiken belegt werden.“
Spiegel online: „Überwachung: Studie stellt Sinn von Vorratsdaten in Frage“
„Kann die Polizei auch ohne die Speicherung von Vorratsdaten ihre Arbeit machen? Das Bundesjustizministerium hat das untersuchen lassen. Ergebnis: Eine Notwendigkeit für die Datensammelei konnten die Forscher nicht ermitteln.“
January 26 2012
netzpolitik.org: „Neue Verkehrsdaten von Malte Spitz: Vorratsdatenspeicherung geht auch ohne Gesetz weiter“
„Der Grünen-Politiker Malte Spitz hat erneut Daten erhalten, die sein Mobilfunkanbieter über seinen Anschluss speichert. Diese belegen, dass die Vorratsdatenspeicherung im Bereich Mobilfunk auch ohne explizites Gesetz weiter geht, nur die Speicherdauer ist teilweise kürzer.“
“— Piratin zieht sich zurück | TITANIC – Das endgültige Satiremagazin”<!-- CONTENT ELEMENT, uid:143/list [begin] --><!-- Plugin inserted: [begin] -->[26.01.2012]Die Bundesgeschäftsführerin der Piratenpartei, Marina Weisband, hat ihren Rückzug bekanntgegeben. Als Grund nannte die 24-Jährige gesundheitliche Gründe, u.a. stehe ihr Lebensenergiebalken bei nur noch 38 Prozent, ebenso schlecht seien die Werte für Mana und Ausdauer. Und um das Amulett der Erleuchtung zu erlangen, müßte sie erst einmal an einer Horde Goblins (Greogor Gysi, Dirk Niebel) vorbei – nur wie ohne die vorhandenen Stärke- und Geschicklichkeitspunkte? Weisband bittet zur schnellstmöglichen Regeneration um die Zusendung der notwendigen Cheats und Patches.
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...







